isf-Kalibrierung

 


ISF/ Imaging Science Foundation – steht für die Farbwiedergabe wie im Kino


Im Kinobereich spricht man auch vom D65 Standard. Macht es Sinn den Beamer nach diesem Standard zu kalibrieren? Die Antwort liegt bei Ihnen, wenn Sie diesen Beitrag gelesen haben.

Die Faktoren, die bei einer Kalibrierung wichtig sind und was zu beachten ist: Der Raum muss so gut es geht abgedunkelt werden und die Resthelligkeit muss konstant sein, sonst verfälscht diese das Ergebnis. Bevor eine Kalibrierung stattfinden kann, muss der Heimkino-Projektor auf Betriebstemperatur gebracht werden – gehen wir von 30 min. aus. Die Leinwand oder die nackte Wand darf nicht verändert werden. Eigentlich muss zu verschiedenen Tageszeiten auch unterschiedliche Kalibrierungen durchgeführt werden. Auch der Projektor hat einen gewissen Verschleiß – z.B. die Lampe und bei einem LCD-Beamer die LCDs. Hier ist anzuraten die Kalibrierung regelmäßig aufzufrischen, was kostenmäßig unmöglich ist.

Eine andere Lösung für ein gutes Ergebnis ist die Verwendung eines Farbkorrekturfilters. Nehmen Sie einen roten Polfilter (Cinemafilter). Was bewirkt der Cinemafilter? Der Filter korrigiert den größten Fehlfarbenanteil “grün” beachtlich gut. Der Nachteil ist, dass dabei die Lichtstärke sinkt, was bei einem abgedunkelten Raum kein Nachteil ist. Bei allen anderen Einsatzzwecken kann der Filter entfernt werden.

Die beste Lösung bietet Sony mit Ihren Flaggschiffen “VW500” und “VW1100”. Diese Modelle sind mit einer automatischen Kalibrierfunktion ausgestattet. Ein sensationeller Luxus für Ihr Heimkino. Wenn Sie wissen, wie aufwendig eine manuelle Kalibrierung ist, wissen Sie auch was es bedeutet einfach auf einen Knopf zu drücken.